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Was wäre Stadtentwicklung ohne das Thema Parken? Richtig, langweilig wie eine Fußball-EM ohne Holland. Doch nun mal ernsthaft: Die Suche nach einem Parkplatz gehört seit Langem zu einem lästigen Übel für Kunden, Touristen und Anwohner der Ebermannstädter Innenstadt. Um bei diesem komplexen Thema alle Interessensgruppen zu berücksichtigen, wurde die Parkraumoptimierung durch die ISEK-Lenkungsgruppe als eines der Startprojekte für das Zentrenmanagement definiert.

Was geschah bisher?
Auf Grundlage des ISEK´s, einer Begehung der Innenstadt mit einem Verkehrsgutachter und der zur Verfügung stehenden Daten aus dem Verkehrsgutachen des Verkehrsforschungs- und Beratungsbüros TRANSVER wurde das Thema Parken zunächst in der 1. ISEK-Lenkungsgruppensitzung im vergangenen Juli diskutiert. Einige Mitglieder haben sich in der Folge bereit erklärt, die Ergebnisse in Form einer ersten Projektskizze zusammenzufassen. Am 22. Juli konnten sich die Bürgerinnen und Bürger im Büro des Zentrenmanagements über den aktuellen Projektstand informieren sowie eigene Ideen und Hinweise einbringen. Diese Vorschläge wurden in der 2. ISEK-Lenkungsgruppensitzung behandelt, diskutiert und abgestimmt. So wurde zum Beispiel der Vorschlag die Parkraumüberwachung zeitlich vorzuziehen, abgelehnt. Unter den Anwesenden bestand die Meinung, dass zuerst Sensibilisierungsmaßnahmen (z.B. Informationsveranstaltungen) aufgrund der Brisanz des Themas notwendig sind. Parallel sollen zunächst planerische und bauliche Maßnahmen umgesetzt werden.
Im Ergebnis dieses Beteiligungsprozesses ist folgende Vorgehensweise geplant:

Das Handlungsprogramm Parken:
Im Herbst sollen zusätzliche Parkplätze in der Hauptstraße und am Marktplatz ausgewiesen werden. Zudem soll die Sichtbarkeit der bereits bestehenden Parkplätze verbessert werden. Mithilfe von Absperrungen, wie Bänken oder Blumenkübeln, soll das Parken an bestimmten Engstellen unmöglich gemacht werden.
Das Parkkonzept der gesamten Innenstadt soll zukünftig ein „Drei-Zeitzonen-Prinzip“ (60 Minuten und 90 Minuten, sowie ganztägig kostenlos) verfolgen. Die Zonen sprechen jeweils unterschiedliche Zielgruppen an. Je zentrumsnäher der Parkplatz ist, desto geringer ist die Parkdauer. Hierdurch wird das Ziel verfolgt, den Parkumschlag in der Innenstadt zu erhöhen. Bis zum Frühjahr 2018 soll das komplette Parkleitsystem optimiert sowie eine Parkraumüberwachung eingeführt werden.

Die Umsetzungsmaßnahmen verfolgen folgende Ziele:

  • Reduzierung des „Wildparkens“,
  • Erhöhung des Parkumschlages in der Innenstadt,
  • Erhöhung der Auslastung von innenstadtnahen Parkplätzen und
  • Verbesserung der Kundenfreundlichkeit zur Sicherung der Innerstädtischen Handels- und Gewerbebetriebe.

Wie geht es weiter?
Im Herbst wird dem Stadtrat ein Beschlussvorschlag zur Einführung der Parkraumüberwachung vorgelegt. Zudem soll Art und Umfang der Parkraumbewirtschaftung in der zukünftigen 60-Minuten Parkzone beschlossen werden.
Durch Berichte im Mitteilungsblatt, Pressemitteilungen sowie über die Projekthomepage des Zentrenmanagements werden wir Sie weiterhin zu den aktuellen Geschehnissen und Vorhaben bezüglich des Projekts „Parken“ informieren und einbinden.

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