Verfügungsfonds zur Innenstadtbelebung

Was ist der Verfügungsfonds?

Der Verfügungsfonds ist ein Finanzierungsinstrument, das einem ausgewiesenen Projektgebiet bereitgestellt wird, um die Akteure (Bewohnerschaft, Gewerbetreibende, Vereine etc.) in dem Gebiet zur Durchführung eigener Projekte und Maßnahmen anzuregen.

Welche Ideen werden unterstützt?

Alle Ideen und Aktionen, die zur Standortaufwertung und strukturellen Verbesserung der Projektgebiete beitragen, können unterstützt werden. Gefördert werden Maßnahmen und Projekte mit nachweisbarem Nutzen für die Sanierungsgebiete. D.h. die geförderten Projekte dürfen nicht Einzelinteressen dienen, sondern müssen einen Nutzen für die Quartiere bringen. 

Grundsätzlich sind Projekte dann förderfähig wenn sie den in der Förderrichtlinie definierten Zielen entsprechen -> Checkliste als Hilfsmittel.

Wer entscheidet über die Gelder?

Über die Vergabe der Mittel aus dem Verfügungsfonds entscheidet die ISEK-Lenkungsgruppe in enger Abstimmung mit der Regierung von Oberfranken. Das Vergabegremium setzt sich aus Vertretern von Stadtverwaltung, Wirtschaft, Privaten und Verbänden zusammen. Die Mitglieder des Vergabebeirats kommen regelmäßig zusammen und beraten über die eingegangenen Anträge.

Eine Doppelförderung der Maßnahmen ist ausgeschlossen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Förderung. Ziel ist eine schnelle und unbürokratische Verwaltung des Fonds mit einer ebenso unbürokratischen Bewilligung und Vergabe der Mittel.

Wie wird ein Antrag gestellt?

Nutzen Sie bitte hierfür das Antragsformular. Hier können Sie die wichtigsten Informationen unterbringen, um dem Vergabebeirat einen Eindruck von Art und Umfang Ihres Projektes zu vermitteln. Es kommt besonders darauf an, den Nutzen Ihres Projektes für die Projektgebiete herauszuarbeiten. 

Ein Kostenplan mit den geschätzten Gesamtkosten und deren Finanzierung ist beizulegen. Der Antrag ist vor dem Beginn Ihres Projektes zu stellen.

Wo wird der Antrag eingereicht?

Sie können Ihren Antrag beim Zentrenmanagement Ebermannstadt einreichen.

Ansprechpartnerin:
Annika Eckert
Hauptstraße 21, 91320 Ebermannstadt
Telefon: 09194 3348826
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vor Antragstellung berät Sie die Zentrenmanagerin Annika Eckert gern.
Die Öffnungszeiten des Projektbüros sind Dienstag und Donnerstag jeweils von 14 bis 18 Uhr.

Was passiert wenn der Antrag bewilligt wurde?

Wenn das Vergabegremium, die ISEK-Lenkungsgruppe, Ihren Antrag positiv votiert, erhalten Sie vorab eine schriftliche Mitteilung mit der Höhe der bewilligten Kosten und den eventuellen Auflagen oder Wünschen an das Projekt.

Bei der Vorbereitung und Durchführung des Projektes ist es Ihre Pflicht, die Öffentlichkeit einzubeziehen und auf die Förderung durch den Verfügungsfonds des im Rahmen der Städtebauförderung und des Bund-Länder-Programms „Städtebaulicher Denkmalschutz“ hinzuweisen.

Erst nachdem die Einzahlung der privaten Mittel durch den Projektträger auf ein Konto bei der Stadt eingegangen ist, erfolgt die Auszahlung der Mittel aus dem Verfügungsfonds und die Begleichung der projektbezogenen Rechnungen durch die Stadt.

Nach Abschluss der Maßnahme sollen weitere Nachweise (Fotos vom Projekt, Presseartikel, sonst. Projektunterlagen wie Flyer etc.) durch den Projektträger beim Zentrenmanagement eingereicht werden.

Downloads Verfügungsfonds

 

Beispielgrafik: Projektbudget von € 8.000,-

Stimmberechtigte Mitglieder der ISEK-Lenkungsgruppe

Die ISEK-Lenkungsgruppe wurde vom Stadtrat Ebermannstadt gewählt und dazu ermächtigt, Rückmeldungen und Projektvorschläge der Bürger und Unternehmen, die das Zentrenmanagement EBS erhalten hat, zu bewerten und über deren Umsetzung zu entscheiden.

  • Christiane Meyer (1. Bürgermeisterin)
  • Sebastian Götz (2. Bürgermeister, WGM)
  • Rainer Schmeußer (3. Bürgermeister, CSU)
  • Eberhard Krieger (Grund- und Mittelschule Ebermannstadt, Bereich Bildung)
  • Erwin Horn (Stadtrat, NLE)
  • Siegfried Fuchs (Dampfbahn Fränkische Schweiz e.V., Bereich Vereine)
  • Konrad Dresel (Stadtrat, WGG)
  • Wilhelm Kraupner (Stadtrat, SPD)
  • Franz Bezold (Jugendleiter TSV Ebermannstadt, Bereich Vereine)
  • Brigitte Strahwald (Bürgerbeteiligung)
  • Pfarrer Stefan Berner (evangelische Kirche, Bereich Kirche)
  • Peter Bauer (kath. Kirche, Bereich Kirche)
  • Matthias Erl/Matthias Wendler (Sparkasse, Bereich Finanzen)
  • Ludwig Brütting (Stadtrat, FWBB)
  • Christian Schlee (Werbegemeinschaft, Bereich Wirtschaft und Handel)
  • Ingo Richter (Volksbank, Bereich Finanzen)
  • Katja Purwins (Kita St. Martin, Bereich Soziales)
  • Johannes Lange (Werbegemeinschaft, Bereich Wirtschaft und Handel)
  • Martin Vierling (Stadtrat, JB)
  • Heinrich Sponsel (Stadtrat, WGO)

Weitere Infos zum Verfügungsfonds vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Ziel der Studie ist es, den aktuellen Stand der Anwendung von Verfügungsfonds in der Städtebauförderung zu analysieren. Basierend auf der Darstellung und Bewertung der konkreten Ausgestaltung, Funktionsweise und Wirkung des Instruments in der Praxis vor Ort, werden Handlungsempfehlungen für seine Weiterentwicklung aufgezeigt.

Die Themenschwerpunkte der Untersuchung sind:
  • der Stellenwert und die Förderung von Verfügungsfonds auf Länderebene,
  • die Charakterisierung der entstehenden Projekte und deren Anpassung an unterschiedliche Programme der Städtebauförderung,
  • die Aktivierung und Beteiligung lokaler Akteure,
  • die Finanzierungsquellen und Potenziale der Mittelakquise im Stadtteil, sowie die Übertragbarkeit der Erkenntnisse auf eine ausgeweitete Anwendung des Instruments.
(Oben ein Auszug aus dem Dokument - hier komplett als Download!)

Förderkompass der Regierung Oberfranken

Dieser „Förderkompass“ soll für private Hauseigentümer die wichtigsten Fördermöglichkeiten für die Modernisierung ihrer Anwesen zusammenstellen. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern greift aus den zahlreichen Programmen, die Bund und Land bereitstellen, zielgerichtet heraus, was für Private wichtig sein könnte.

Erfasst haben wir in dieser aktualisierten 3. Auflage die Zuwendungen aus dem Bereich der Denkmalpflege, der Wohnungsbauförderung, zur Energieeffizienz und Barrierefreiheit sowie aus der Städtebauförderung und der Dorferneuerung.
(Oben ein Auszug aus dem Dokument - hier komplett als Download!)

Aus der Praxis der Zentrenentwicklung

Der vorliegende 3. Statusbericht dokumentiert anhand zahlreicher Bausteine die Praxis des Zentrenprogramms und zeigt auf, welche nachhaltigen Impulse das Pro-gramm entfaltet. Die Beispiele widmen sich folgenden Schwerpunkten: Vorbereitung und Begleitung der Fördermaßnahmen;

Funktionsvielfalt und Versorgungssicherheit; Aufwertung des öffentlichen Raums; Stadtbaukultur; soziale Kohäsion; stadtverträg-liche Mobilität; Klimaschutz und Klimaanpassung; partnerschaftliche Zusammen-arbeit. Schließlich vermittelt der Bericht Zahlen und Fakten zu den Fördergebieten.
(Oben ein Auszug aus dem Dokument - hier komplett als Download!)

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